1925 - 1950
Das Unternehmen Frühling und Kirchhoff mit je hälftiger Beteiligung wurde am 6. August 1925 als selbständige Gesellschaft eingetragen. Ab Mai 1927 wurde das Unternehmen alleine unter dem Namen F. Kirchhoff Asphalt-Teerstraßenbau weitergeführt.
Die Entwicklung von der bis dahin üblichen hohlraumreichen Makadambauweise hin zur heute noch bewährten hohlraumarmen Asphaltbetonbauweise wurde von Dr. F. Kirchhoff entscheidend geprägt. So gewann es das Vertrauen der Bauherrschaft und folgerichtig auch eine gute Auslastung in oft schwieriger Zeit.
1950 - 1975
Das Wirtschaftswunder verlangte einen generellen Wandel vom bisherigen Asphalt- und Teerstraßenbauspezialisten hin zum alles umfassenden kapitalintensiven Straßenbau. Ein hoher Mechanisierungsgrad und neue Verfahrens- und Bauweisen vom Erdbau bis zum Oberbau brachten eine enorme Produktionssteigerung und kurze Bauzeiten.
Nach dem unerwarteten Tod von Dr. Franz Kirchhoff im September 1963, erfolgte der Wechsel vom Einzelunternehmen hin zur Kapitalgesellschaft. Eine unerlässliche Forderung daraus war ein zeitgemäßer Führungsstil, der dem Wandel gerecht wurde. Die Mitarbeiter wurden in den Entscheidungsprozeß aufgrund gemeinsam gesetzter Zielvereinbarungen einbezogen.
1975 - heute
Die Perspektiven im Straßenbau hatten sich Ende der 70er, Anfang der 80er Jahre schlagartig, gravierend und dauerhaft verschlechtert. Die Gewinnmargen verschlechterten sich drastisch. Personelle und strukturelle Veränderungen waren unumgänglich. Es bedurfte also einer langfristigen Neuausrichtung, um der Kirchhoff-Gruppe und ihren Mitarbeitern Perspektiven für die Zukunft zu eröffnen.
Die Schlagworte lauteten:
- Dezentralisierung statt Zentralisierung: fachliche und räumliche Konzentration, Rohstoffgewinnung und -veredlung ganz wesentlich ausbauen.
- Zukunftsfelder wie Recycling, Entsorgung, Brückensanierung etc. anpacken und schrittweise ausbauen.


